Montag, 7. September 2009

... und die Lehrzeit zu beginnen

Ja, die Minidackel sollen ja schließlich in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und Jagdgebrauchshunde werden. Und auch hier beweist die alte Weisheit "Früh übt sich ..." ihren Wahrheitsgehalt.
Zuerst müssen die Kleinen natürlich lernen, auf Pfeifen und Rufen zu reagieren und zu Herrchen /Frauchen zu kommen - auf kürzestem Weg, nicht über "Los" (;-) ) und auch nicht mit Aufenthalt bei all diesen interessanten Gerüchen, die einem Hund so auf dem Weg begegnen. DAS klappt soweit schon ganz gut. (Damit haben wir auch schon den einen und anderen Besucher verblüfft)

Punkt Zwei: Nase gebrauchen, und zwar nicht zum Stubsen des nächststehenden Geschwisterdackels, sondern um z.B. was zu fressen zu finden, bzw später dann eine Schweißfährte aufnehmen und verfolgen zu können. Momentan üben wir mit Rindfleisch und Wildaufbruch. Und das geht folgendermaßen:

Die Schleppe wird gelegt, d.h. ein Stück Fleisch wird an einem Faden gebunden über den Boden gezogen, mal geradeaus, auch gern im ZickZack, und am Ende der so gelegten Geruchsfährte wird etwas Fleisch als Finderlohn abgelegt.

Das Dackelkind wird am Beginn der Fährte abgesetzt und zum Suchen aufgefordert. Der eine geht sofort los, der andere guckt zunächst verblüfft zu Herrchen hoch - am Ende ziehen aber alle mit Nase auf der Erde los.

Meist finden sie dann auch das Fleisch.

Und werden von Herrchen gelobt.

Kommentare:

Maren hat gesagt…

Das würd ich ja gerne mal sehen! Wahnsinn! Das gönnen die Minis schon???

N. hat gesagt…

So klein und schon so talentiert. Das werden mal Jagdchampions